Stammzelltherapie, regenerative Medizin, orthobiologische Behandlung, Gelenkregeneration, moderne Therapie, Zelltherapie, körpereigene Zellen
Stammzelltherapie, regenerative Medizin, orthobiologische Behandlung, Gelenkregeneration, moderne Therapie, Zelltherapie, körpereigene Zellen

Stammzelltherapie bei Arthrose in Baden

Mit körpereigenem Fettgewebe das Gelenk unterstützen

Wenn das Knie bei jedem Schritt wehtut oder die Hüfte morgens steif ist, wünschen sich die meisten Betroffenen vor allem eines: das eigene Gelenk so lange wie möglich zu behalten. Hier setze ich an. In meiner Ordination in Baden behandle ich Arthrose und bestimmte Gelenkbeschwerden unter anderem mit der SVF-Stammzelltherapie. Dafür verwende ich Zellen aus Ihrem eigenen Fettgewebe.

Mein Ziel ist es, ein betroffenes Gelenk möglichst lange zu erhalten und Schmerzen zu reduzieren.

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Was ist SVF eigentlich?

SVF steht für stromal-vaskuläre Fraktion. Gemeint ist ein bestimmter Anteil des Fettgewebes. Fett besteht nämlich nicht nur aus Fettzellen. Darin finden sich auch feine Blutgefäße, Bindegewebe und verschiedene andere Zellen, darunter sogenannte Vorläuferzellen. Genau diesen Anteil trennen wir bei der Behandlung vom übrigen Fett ab.

Der Begriff „Stammzelltherapie“ ist dabei ein wenig vereinfacht. Ich spritze keine reinen, im Labor gezüchteten Stammzellen. Das Präparat ist eine Mischung aus unterschiedlichen körpereigenen Zellen und Botenstoffen. Nach heutigem Wissen wirkt es vor allem über diese Signalstoffe. Sie können Entzündungen im Gelenk dämpfen und die Reparaturvorgänge des Körpers anregen.

Für wen kommt die Behandlung infrage?

Am besten untersucht ist die SVF-Therapie beim Kniegelenk. Gute Voraussetzungen gibt es meist dann, wenn:

  • eine leichte bis mittelgradige Arthrose vorliegt
  • die Beschwerden trotz Physiotherapie und anderer konservativer Behandlungen bleiben
  • das Gelenk immer wieder gereizt ist oder anschwillt
  • noch ausreichend Knorpel vorhanden ist.

Auch bei bestimmten Knorpelschäden und chronischen Sehnenbeschwerden kann die Behandlung sinnvoll sein. Bei anderen Gelenken als dem Knie prüfe ich besonders genau, ob sie Ihnen etwas bringt.

Wenig Aussicht auf Erfolg hat die Therapie, wenn der Knorpel bereits weitgehend aufgebraucht ist, die Beinachse deutlich fehlsteht oder das Gelenk instabil ist. Einen eingerissenen Meniskus, der mechanisch Probleme macht, kann eine Spritze ebenfalls nicht reparieren. Bei einer akuten Entzündung oder Infektion im Gelenk führe ich die Behandlung nicht durch.

So läuft die Behandlung ab:

Entnahme: 
Nach einer örtlichen Betäubung entnehme ich über eine dünne Kanüle rund 30 ml Fettgewebe, meist am Bauch.

Aufbereitung: 
Das Fett wird sofort in einem geschlossenen Spritzensystem aufbereitet und dabei mehrmals zentrifugiert. So trennen sich Öl und Flüssigkeit vom wertvollen Anteil, der SVF. Eine Zellzüchtung im Labor ist nicht nötig, alles passiert am selben Termin.

Injektion: 
Das fertige Präparat spritze ich gezielt in das betroffene Gelenk.

Nach der Behandlung

In den ersten Tagen können Gelenk und Entnahmestelle spannen, druckempfindlich sein oder einen blauen Fleck zeigen. Das legt sich in der Regel rasch. Ein paar Tage Schonung sind sinnvoll, danach steigern wir die Belastung Schritt für Schritt. Gezielte Bewegung und Muskelaufbau gehören dazu, denn sie tragen viel zum Ergebnis bei.

Rechnen Sie nicht mit einer Veränderung über Nacht. Wenn die Behandlung anschlägt, merken die meisten das schrittweise über mehrere Wochen. Bei einem Kontrolltermin sehen wir uns gemeinsam an, wie es Ihrem Gelenk geht.

Ehrlich gesagt: keine Wunderspritze

Einen Knorpel, der bereits vollständig zerstört ist, kann auch eine Stammzelltherapie nicht neu aufbauen. Im besten Fall lässt sich ein künstliches Gelenk damit hinauszögern. Versprechen kann das aber niemand.

Mir geht es nicht um möglichst viele Behandlungen. Ich möchte für jeden Patienten den Weg finden, der die Schmerzen lindert, die Funktion verbessert und das eigene Gelenk möglichst lange erhält. Manchmal ist das die SVF-Therapie, manchmal eine andere Behandlung.

Häufige Fragen

Die Stelle wird vorher örtlich betäubt. Die meisten spüren nur ein Druckgefühl. Danach kann die Stelle ein paar Tage empfindlich sein, ähnlich wie bei einer Prellung.

Das ist unterschiedlich. Meist zeigt sich eine Veränderung nach einigen Wochen und nicht sofort.

Das hängt vom Verlauf ab. Wir entscheiden das gemeinsam beim Kontrolltermin.

Unsere Öffnungszeiten:
täglich von 8:00 - 13:00 Uhr
und 14:00 - 16:00 Uhr

2500 Baden bei Wien
Josefplatz 10
Terminvereinbarung nur telefonisch 02252/42940
Infiltrationstherapie, physikalische Therapie, Schmerzlinderung, Mobilitätsverbesserung

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